Wie real ist digital?

Wie der digitale Wandel und technologiegetriebene Innovationen die Arbeitswelt und Gesellschaft bereits heute neu gestalten

Frankfurt, 07. Oktober 2016 – Traditionelle Versandhandelshäuser schaffen die digitale Transformation, US-amerikanische Cloud-Anbieter bauen rechtssichere Plattformen in Deutschland auf, die intelligente Vernetzung von Fertigungsdaten à la Industrie 4.0 passiert tatsächlich in deutschen Fabriken und klassische Konzerte werden in Echtzeit gestreamt. All diese Beispiele der neuen digitalen Realität, kurz Digitalität, wurden den Besuchern des „8. Frankfurter Symposium für Digitale Infrastruktur“ am 06. Oktober im Palais Frankfurt präsentiert. Im Anschluss an die spannenden Vorträge zu gelungenen Digitalisierungsprojekten diskutierten die rund 250 geladenen Gäste aus führenden Positionen in Politik und Wirtschaft weiter: Thema waren die Auswirkungen des digitalen Wandels und technologiegetriebener Innovationen auf die aktuelle Arbeits- und Geschäftswelt.

Ausgerichtet wurde das Symposium von der INTERXION Deutschland GmbH, einem führenden europäischen Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation mit Sitz in Frankfurt. „Vom zentralen Wirtschafts-, IT- und Bankenstandort Frankfurt am Main aus bauen wir die technologische Infrastruktur für die digitale Zukunft des Standortes Deutschland konsequent weiter aus. Unsere Rechenzentren sind Innovationsmotoren, die IT-Innovationen wie Cloud-Computing, Big Data, Mobility und Industrie 4.0 erst ermöglichen“, kommentierte Bernard Geoghegan, Geschäftsführer von Interxion Deutschland und Gastgeber der Veranstaltung. „Mit dem Symposium möchten wir zur weiteren Entwicklung des Internet- und Cloud Hub Frankfurt beitragen, das Interesse der Öffentlichkeit am wichtigen Thema Digitalisierung fördern und den Austausch unter Experten ausbauen.“

Im Palais Frankfurt, einer gelungenen Replik des barocken Stadtschlosses in der modernen City der Bankenmetropole, stellte Dr. Holger Schmidt, Journalist beim FOCUS und Blogger in Sachen Wirtschaft 4.0, die neuen Spielregeln für die digitale Ökonomie vor. Sabine Tietz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Schwab Versand GmbH beeindruckte die Gäste mit der digitalen Erfolgsgeschichte eines Traditionsunternehmens und zeichnete ein anschauliches Bild der markanten Unterschiede zwischen der digitalen Transformation in Theorie und gelebter Praxis für die Zuschauer. Dass die Cloud gerade für sicherheitsbewusste deutsche Unternehmen nicht gleich Cloud ist, machte Julian Heister, Sales Productivity Lead von Microsoft Deutschland, klar: Immer mehr Kunden fordern, dass Cloud Server auf deutschem Boden unter nationalen Datenschutzgesetzen betrieben werden. Dem Wunsch kam Microsoft nach und betreibt die Microsoft Cloud Deutschland in der Mainmetropole. Als einer der Architekten und Wegbereiter der vierten industriellen Revolution stellte Johann Hofmann, Leiter ValueFacturing der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, dem Publikum ein reales, erfolgreiches Industrie 4.0-Projekt vor. Immerhin holte er bereits 2013 den ersten INDUSTRIE 4.0 AWARD für die Maschinenfabrik Reinhausen nach Regensburg. Und auch im kulturellen Umfeld ist “digital bereits sehr real”. Othmar Gimpel, Leiter Kommunikation der KölnMusik GmbH, propagierte in seinem Vortrag Live-Streams aus dem Konzerthaus als Botschafter der Klassik-Welt für ein weltweit vernetztes Publikum.


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